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4.9.2010 - 12:35 -

Goldene Regeln des Latino-Gino

Hier gibts meine BEST OFF

  • Mormonen machen mir Angst
  • Nati schaut auch aufm Moped ganz schön geil aus
  • Bolivien aber auch!

Peinlichkeiten

Ein Wort falsch ausgesprochen, dass dabei was schweinisches oder gemeines raus kam:

 

Oft, wird aber aus Verlegenheit ebenso oft nicht aufgeklärt

Peinlichkeiten 2

 


Sich Falschgeld andrehen lassen:

 

> 2 (Dunkelziffer!!)

Peinlichkeiten 3

Scheinbar verlaufen:

 

Viel zu oft

Peinlichkeiten 4

Die Bedeutung ein und desselben Wortes nachgefragt und gleich wieder vergessen:

 

> 8

Latino Gino in Bolivien

05.05.2007 - wieder in Deutschland

Bin in Dtl und kam auch überall prächtig durch. Da meinte doch z.B. ein deutscher Pilot, man werde sich „leider um ca. 5 min“ verspäten. Abgeholt wurde ich ab Caracas von jemandem mit „Lufthansa“-Schildchen. (Im Gegensatz zu den Jungs von Air France die nur mit quatschen beschäftigt waren, weshalb die Franzosen von den Kollegen der Lufthansa zur Gruppe geschickt wurden. Naja, und die Kollegen der Air Italia kamen 20min zu spät..) Und dann mein Gepäck. Ich brauchte es nicht einmal selbst nach Hause transportieren. Auch das übernimmt Lufthansa. Brauche nur warten, bis es wieder gefunden wird.

Meine Wohnung in Berlin sieht jetzt etwas anders aus, ich habe mehr Mitbewohner als erwartet und ein heftiger Jetlag sowie eine heftige Darmumstellung fesseln mich noch ans Bett/Bad.

ABER: ich bin wieder DA!

Ende

 

 

03.05.2007 - Heimreise

Auf dem Rückweg.
So sitze ich hier nun. Im Flugzeug irgendwo über Süd-Peru. Der Titicacasee ist schon überflogen und unter mir erstreckt sich nun ein malerisches Hochland bei klarem Wetter. Atemberaubend.

 

Lässt beinahe die Panik verschwinden.
Die Panik zu Wissen in Lima zum umsteigen schlappe 35 min Zeit zu haben. Zumindest theoretisch. Gemäß der Durchsage werden wir wohl doch etwas später ankommen. Man sollte wohl erwähnen, dass Flughafen Lima den Größenvergleich mit Frankfurt nicht scheuen braucht. Nur eben ohne Shuttleservice.. und mein Gepäck?

 

Denk ich lieber an was anderes. Den tollen Abschied zum Beispiel.
Gestern sollte es nochmal edle bolivianische Kost sein. Wir einen anderen Weg. Nebenstraße, weg von von der lauten Hauptstraße.
Als es mal wieder recht prickelnd zu Duften anfing (eine Mischung aus Verwesung und Toilettenabfällen) und ich einen Blick in eine Küche/Kühlraum erhaschen konnte verging uns jedoch kurzzeitig der Appetit (erinnerte sehr an ein Plumsklo, nur ohne Fenster, Strom und Luftzirkulation dafür auch deutlich größer!).
Längerfristig verging uns der Hunger als Nati kurz darauf feststellen musste: „Scheiße, das war doch das Haus von der Casa del Camba!?“. Man sollte erwähnen, von vorne ist es WIRKLICH ein edles und leckeres Restaurant!!

 

Abschiedsessen also doch beim Deutschen mit lecker Schnitzel und Gulasch. Man möge es mir verzeihen.

 

 

29.05.2007

Einen Ausflug reicher bin ich, einen coolen Dänen ärmer und der Wettlauf um die letzten unentdeckten Restaurants der Stadt hat begonnen.

 

Ich weiß dafür, dass Bolivianer noch ungerner Steuern zahlen als Deutsche und diesem Unwillen auch Taten folgen lassen. Braucht man hier eine Rechnung kostet auf einmal alles doch einiges mehr (oder weniger). Das gilt gleichermaßen für Restaurants, Hotels oder Flugtickets.

 

Meine Angewohnheit (seit Ecuador) vor Fahrtantritt einen kurzen prüfenden Blick auf die Busfahrer zu werfen hab ich hier scheinbar übertrieben.
Eine 4 stündige Busfahrt nach San Xavier wurde zu einer 6 stündigen. Ich zählte unterwegs die Reisebusse, die uns überholten. Es waren viiiiiele!
Außerdem erwies sich die Ankunft 02:00 Nachts als unpraktisch für die Übernachtung. Das reservierte Hotel war schon verschlossen und auf modernen Schnickschnack wie einen Pförtner, Nachtwächter oder eine Türklingel wurde seitens des Hotels leider verzichtet.
Aber wir fanden dennoch eine Bleibe und konnten das Wochenende mit Ausflügen in eine atemberaubende Natur verbringen. Natürlich aufm Moped! ;)

 

So bleiben mir nun noch 4 Tage. Wenig Zeit für Land, Leute und Nati. Bleibt nur noch exzessives genießen. Naja, dafür bin ich ja bald wieder im warmen. Hier wird es mir doch allmählich zu kühl..

 

 

Pfingsten

Pfingsten in Südamerika:
irgendwie viel mir heute nix zu schreiben ein, dafür gibts tolle neue fotos!

glg aus der kälte!

 

 

21.05.07

 

Viiiiel passiert!

Zuerst einen Irrtum eingestehen. Eine besonders laute Demo entpuppte sich als Karnevalsumzug irgendeiner Schule. Hauptunterscheidungsmerkmal ist das skandieren irgendwelcher Parolen tanzend von verkleideten Schulkindern dargeboten. Macht deutlich mehr Spaß hinzuschaun. Ist an den Böllern, der “Musik” und dem Gebrüll auf der Straße von einer Demo jedoch kaum zu unterscheiden.

Dann war da ja auch noch Männertag..?!?
Stimmt, hab ich mir mit Wiener Schnitzel und Paulaner zelebriert. Hab, glaub ich, sogar die Band auf 3 Paulaner eingeladen (kleiner Scherz, hab ich sogar ganz sicher.. ^^). Witzig und zu erwähnen: Das Paulaner hell kostet hier für bolivianische Verhältnisse (wirklich) völlig unverschämte 3,€!! War mir einfach sche***egal. Ist meiner Erinnerung nach in Halle/S nicht deutlich anders..

 

Und dann sind da noch La Paz, El Alto, Copacabana am Titicacasee mit der Ilsa del Sol. Mein Wochenendausflug. Eine Kurzbeschreibung dazu.. nunja, einfach wie ein anderes Land. Eine ernsthafte Beschreibung hat hier einfach keinen Platz und folgt bei Fotoabenden.
Zumindest scheint meine Anfälligkeit für die Höhe auf ein deutlich erträglicheres Maß gelindert zu sein, weshalb ich diese Orte tatsächlich genießen und fotodokumentieren konnte.

Grüße in den Sommer!


Kann es sein? Nur noch 13 Tage hier? Jetzt werde ich doch schon traurig.

 

 

14.05.07 - Halbzeit!

 

Halbzeit!

Und damit Zeit für ein kleines Fazit: Mir geht es hier ganz prächtig. Die erste Erkrankung ist überstanden, das Klima bleibt weitestgehend erträglich, die öffentlichen Proteste wegen irgendwelcher Präsidenten bleiben friedlich und der erste Überfall geschah auch 2 Minuten NACHDEM wir das Taxi verließen. Also alles Bestens! Besonders wenn man noch bedenkt, dass man hier mit europäischen Einkommen wie ein Gott auf Erden lebt.

Mittlerweile nehmen auch die Ausflüge einen immer größeren Radius ein. Ich kenne nun doch schon deutlich mehr als nur Santa Cruz und Umland. Kommende Wochenenden sind weiter viel versprechend. Dennoch liegt mein Schwerpunkt beim spanisch lernen. Viiiiel zu wenig Zeit dafür. Denn eines steht mittlerweile fest: hierher komm ich gern wieder!

 

 

11.05.07 - Demo in Bolivien

Woher kommen eigentlich all die Tränengasgranaten? Irgendein Lager muss hier geplündert worden sein..


Der Weg ins Internet-Café wird von Tag zu Tag beschwerlicher. Die Menschenmassen, denen man hier ausweichen muss, werden größer. Genau wie auch das Polizeiaufgebot (Besonders bei der Demo der Initiative für mehr Rechte der Behinderten).
Als ich vor einer Woche erstmals die Böllerschüsse der Demonstranten vor meinem Hotel hörte wähnte ich mich schon zurück auf dem Truppenübungsplatz. Mittlerweile weiß ich von der Harmlosigkeit. Gewisse nervöse Zuckungen durchfahren mich bei diesem (echten Schüssen unglaublich ähnlich klingenden) Unsinn aber durchaus.
Leid tut mir Natasa. Es scheint sich alles zu wiederholen. Ich komm in ein Land zu Besuch. Gewisse Instabilitäten nehmen zu und nach meiner Abreise kommt es zum Showdown, den Nati dann ohne mich durchstehen darf.


Hmm.., lecker Fajita gibts hier. Ich hebe den Rest wieder auf, den ich beim letzten Böllerschuss versehentlich fallen ließ, und kümmere mich weiter um meine Hausaufgaben aus dem Spanischunterricht.

 

10.05.07 - Party!

Eine kleine, kreative Schöpfungspause musste ich nun doch einlegen. Ich habe noch mal eben einen passenden Moment abgepasst um die Toilette zu verlassen. “Für mich (und meinen Laptop) einen Virus bitte!”

Mit Nichten waren dies ereignislose Tage. Viel ist geschehen. Viele neue Erkenntnisse.
ZB: Wie zaubert man einen erstaunt-verstörten Ton in das Gesicht eines Taxifahrers? Viele Möglichkeiten. “Die Ampel war doch Rot!”, “Das war aber knapp.” (bei Fußgängern denen er die Hacken abfährt) oder auch “Ist die Straße nicht eigentlich 2spurig?” Der letzte ist mein Liebling. Spuren gibt es hier schon aus Prinzip nicht. Ist aber alles nichts gegen das Destruktion Derby im Kreisverkehr. Wer behauptet eigentlich man können nur im Uhrzeigersinn durch einen Kreisverkehr??
Unterm Strich erscheint es einem hier schnell so, als ob jemand Verkehrsregeln nebst Schildern und Fahrbahnmarkierungen einführte und vergaß den Verkehrsteilnehmern davon zu erzählen.

Natürlich befasse ich mich hier nicht nur mit dem Straßenverkehr. Auch wenn dessen genaueste Beobachtung im Sinne des täglichen Überlebenskampfes ein durchaus integerer Bestandteil ist (bei Fußwegen von weniger als einem Meter Breite und voller Hindernisse..).
Nein, auch die hiesige Streikkultur (wenigstens 2 pro Tag vor meinem Hotel, all inklusive!) ist nicht minder Interessant. Muß jedoch ein Andermal beschrieben werden. Dafür werde ich mich nun einfach wieder öfter ins Internet-Café schleichen. Versprochen!
Grüße aus einem stürmischen Santa Cruz!

 

 

30.04.2007

 

Bolivien liebt mich.
Was mir so alles in Ecuador missfallen hat, und ich oftmals nicht mal zu berichten wagte, hier fehlt es häufig.
Im Detail heißt das: Santa Cruz ist eine grüne, palmenverhangene Stadt. Die Temperaturen liegen irgendwo zwischen “Traumurlaubswetter” und “gerade noch erträglich weil doch etwas zu heiß”. Die Preise sind regelrecht spöttisch.


Eine übermäßige (in Ecuador deutlich erkennbare) Diskrepanz zwischen arm und reich ist zumindest nicht über das lateinamerikanische Verhältnis hinaus sichtbar (hier teilt sich arm und reich in die verschiedenen Regionen des Landes auf).
Und jetzt das beste: die können hier sogar anständiges und abwechslungsreiches Essen machen!! jippiiiie
Hauptmanko. Die typischerweise streng katholischen Latinos würden meine Idee des „sightseeings nur in Shorts“ vermutlich missbilligen.. :/
Ich lass mir da noch was einfallen.
So long. Liebe grüße aus dem Urlaubsparadies!

 

25.04.2007


Venezuela, einfach toll.
Man landet quasi am Strand.
Sicherlich, hier und da liegt etwas unerwartet viel Müll rum. Aber wen stört das eigentlich wenn man das Flughafengebäude betritt und die Luft nach Schwimmbad riecht.


Meine erste Amtshandlung in Venezuela: T-Shirt ausziehen weil es irgendwie doch zu warm ist mit 32°C und dieser Luftfeuchtigkeit. Richtig „heimisch“ fühlt man sich aber erst, wenn man die nächsten Latinas sieht. Die dicke Jacke bis oben hin zugezogen und den wärmenden Kragen weit hochgestellt. Einfach zuuu geil. -Die würden noch auf Sizilien Frostbeulen bekommen- Denk ich mir und mach mich auf die Suche dem korrekten Gate. Eine beschwerliche Suche. Ich werde mich niiiie wieder über die Beschilderung des Berliner Hauptbahnhofs beschweren..

 

sensationelle Aufnahmen! ;)